Die wahre Geschichte des treuen Hundes
Hachikô
 Hachikomae Spätestens seit 2009 der Film „Hachiko
– Eine wunderbare Freundschaft“ von Lasse Hallström mit Richard
Gere in der Hauptrolle in die Kinos gekommen ist, ist der Name der
bekannten Akita-Hundes auch hierzulande nicht mehr unbekannt. Der
Film wurde von einer wahren Geschichte inspiriert, die in Tokyo sehr
bekannt ist.
Hachiko war tatsächlich der Name eines
reinrassigen Akita-Hundes, dessen Name zum Inbegriff der Treue wurde.
1923 geboren wurde der Hund von seinem Besitzer Professor Ueno Saburo
mit nach Tokyo genommen. Dort holte der Hund seinen Herren jeden Tag
zu einer bestimmten Uhrzeit am Bahnhof von Shibuya ab. Doch schon
1925 verstarb der Besitzer. Hachiko jedoch wartete noch bis zu seinem
Tod 1935 täglich auf dem Bahnhofsgelände auf seinen Herren.
Durch das Interesse einen
Wissenschaftlers, der Forschungen über die Rasse der Akita-Hunde
durchführte, erschienen in den dreißiger Jahren auch einige Artikel
über die Geschichte von Hachiko, der so in ganz Japan bekannt und
zum Inbegriff des treuen Hundes wurde.
Der Hund avancierte so zum beliebten
Maskottchen des Shibuya-Bahnhofs und noch zu seinen Lebzeiten wurde
1934 eine Bronzestatue an der Westseite des Bahnhofs errichtet. Heute
ist der Platz um den „Hachiko“ (Hachiko mae Square), die Statue
des Hundes, einer der wichtigsten Treffpunkte im belebten Tokioter
Stadtteil. Am Hachiko verabreden sich viele Menschen bevor sie das
abendliche Shibuya erkunden oder gemeinsam eine Shoppingtour
unternehmen. Auch für Touristen sind die Bänke rund um die Statue
ein guter Ruheplatz und Treffpunkt.
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Nach seinem Tod wurde Hachiko ausgestopft und ist heute noch im National Science Museum in Tokyo zu sehen.
Blog über Hachiko
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